Presse

Beelitzer Nachrichten vom 28. April 2021

Frohe Ostern – mit „Beelitz hilft“

Die Ausgabe der BN ist als PDF verfügbar und hier auf Seite 11 zu finden.

Beelitzer Nachrichten vom 27. Januar 2021

Wer braucht Hilfe, wer möchte helfen?

Über unser Vorhaben, die Vereinsaktivitäten auszubauen hat die Stadt Beelitz in den Beelitzer Nachrichten berichtet. Die Ausgabe der BN ist als PDF verfügbar und hier zu finden. Auf der Seite 21 ist der Artikel von Marie Fechner zu lesen. Vielen Dank dafür!

Beelitzer Nachrichten August 2020

Ein spannender Urlaub in Polen

Beelitzer Nachrichten August 2019

Beelitz hilft! e.V. ermöglicht Kurztrip nach Thüringen

Artikel in Zauche365 hier nachzulesen!

Märkische Allgemeine Zeitung vom 21. Juni 2017

Flüchtlinge lernen schwimmen

20 unbegleitete minderjährige Jugendliche aus der Flüchtlingsunterkunft in Beelitz wollen in den Sommerferien schwimmen lernen. Der gemeinnützige Verein „Beelitz hilft“ organisiert für sie im Freibad der Stadt einen Schwimmkurs mit abschließender „Seepferdchen“-Prüfung. Außerdem gibt er einzelnen Jugendlichen Nachhilfeunterricht in Deutsch.


Beelitz. Die 20 unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen aus der Flüchtlingsunterkunft in Beelitz wollen in den Sommerferien im Freibad der Stadt schwimmen lernen. Die meisten der Geflüchteten aus Ostafrika können das noch nicht, sagt Michael Holstein aus Schäpe. Er führt den gemeinnützigen Verein „Beelitz hilft“, der den Jugendlichen aus Eritrea, Somalia und Kenia helfen will, sich schnell in ihre neue Heimat einzugewöhnen und sich in ihr zurecht zu finden.

Zur Unterstützung des Schwimmkurses hat Lydia Näther, die Leiterin der Flüchtlingsunterkunft in Beelitz, die Brandenburgische Sportjugend gewinnen können. Diese will die rund 900 Euro für die Honorare der Schwimmtrainer übernehmen. Vorab werden Vertreter der Sportjugend mit Dolmetschern in die Unterkunft kommen und den Jugendlichen, die im Durchschnitt 15 Jahre alt sind, den Ablauf des Kurses erläutern. Bevor ein genauer Termin für den Schwimmkurs festgelegt werden kann, müssen noch versicherungstechnische Fragen geklärt und die Zustimmung der Vormunde eingeholt werden, meint Holstein. Jeder minderjährige Flüchtling, der sich ohne Begleitung in Deutschland aufhält, bekommt einen amtlich eingesetzten Vormund, erklärt er.

Der Schwimmkurs soll ein- bis zweimal in der Woche mit zweimal zwei Gruppen zu je vier bis fünf Teilnehmern – getrennt nach Mädchen und Jungen – in einer Doppelstunde durchgeführt werden. Nach insgesamt zehn Unterrichtseinheiten sollen die Jugendlichen die „Seepferdchen“-Prüfung bestehen können. Als Schwimmlehrer hat ein Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Borkheide seine Hilfe zugesagt. Er wird die Jungen trainieren, während seine Tochter, ebenfalls in der DLRG, die Mädchen betreut. „Wir hätten den Kurs auch in Borkheide durchführen können. Doch dann hätten die Jugendlichen mit dem Zug fahren müssen. So erreichen sie das Freibad Beelitz mit dem Fahrrad“, sagt Holstein. Die Stadtverwaltung Beelitz hatte den Jugendlichen unlängst nicht nur die Fahrräder geschenkt, sie stellt jetzt auch das Freibad für den Schwimmunterricht zur Verfügung. Bürgermeister Bernhard Knuth (Bürgerbündnis) ist selbst Mitglied im Verein „Beelitz hilft“. Das Thema „Burkini“ hat für die jungen Ostafrikaner keine Bedeutung. „Sie schwimmen in geschlossenen Badeanzügen oder in Jogginghosen und T-Shirt“, sagt Holstein.

Schon vor einigen Wochen hat der Verein vier ehrenamtliche Helfer finden können, die zwei afrikanischen Mädchen und zwei Jungen Nachhilfeunterricht in Einzelstunden geben. Nachdem die vier Jugendlichen von Montag bis Donnerstag die Urania-Sprachschule in Potsdam besucht haben, üben sie am Freitag mit ihren Paten noch einmal etwa eine Stunde lang Deutsch. „Wir würden uns über weitere Helfer freuen, die bereit sind, eine Patenschaft über einen Jugendlichen zu übernehmen“, erklärt Holstein. Der Verein will versuchen, den Ostafrikanern in den Sommerferien außer dem Schwimmkurs weitere kulturelle und touristische Erlebnisse zu bieten.

Der Verein geht aus einer Initiative „Schäpe hilft“ hervor, die sich gebildet hatte, als vom August 2015 bis zum Februar 2016 rund 40 Syrer vorübergehend in dem Beelitzer Ortsteil untergebracht worden waren.     Von Heinz Helwig

Beelitzer Nachrichten April 2016

Aus der Initiative Schäpe hilft wird der Verein Beelitz hilft! e.V.

Presse Beelitzer Nachrichten

Link zu den „Beelitzer Nachrichten“ als pdf oder html


Blog Beelitz-Brandenburg Dezember 2015

Rinderzuchtunternehmen unterstützt Schäper Flüchtlingsinitiative

Seit Monaten helfen sie syrischen Flüchtlingen, in ihrer Nachbarschaft Fuß zu fassen – jetzt haben die Mitglieder von „Schäpe hilft!“ selbst Unterstützung bekommen: Die Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH mit Sitz in Groß Kreutz hat dem Verein 2.000 Euro gespendet. „Wir wollen damit ein Zeichen setzen für Respekt und Toleranz“, erklärt Johanna Zießler von der RBB GmbH, „zum einen gegenüber den Flüchtlingen, zum anderen aber auch gegenüber jenen, die monatelang Zeit und Mühe investieren, um diesen Menschen das Ankommen zu erleichtern.“ Das Geld wird auch dadurch aufgebracht, dass auf Weihnachtspost an Geschäftspartner und Kunden verzichtet wird. Das habe man erstmals im vergangenen Jahr so gehandhabt, so Johanna Zießler. 2014 wurde die Björn-Schulz-Stiftung unterstützt, die lebensbedrohlich erkrankte Kinder und junge Menschen mit ihren Familien begleitet.

Die Initiative „Schäpe hilft“ hatte sich im Spätsommer gegründet, nachdem 40 junge Männer aus Syrien in den Saisonarbeiterquartieren des örtlichen Spargelhofes untergebracht worden sind – in einem 160-Einwohner-Ort, der ohne Auto kaum erreichbar ist und vom Bus nur auf Anfrage angefahren wird. „Wir erledigen Fahrdienste zum Einkaufen und begleiten Arztbesuche, versorgen die Menschen mit Kleidung und Schuhen und geben drei Mal wöchentlich Deutschunterricht im Gemeindehaus“, berichtet Ortsvorsteher Axel Grüsner. Auch bei Behördengängen und dem Ausfüllen von Anträgen unterstützen die hilfsbereiten Schäper. Und sobald Asylanträge von Einzelnen bewilligt sind, wolle man auch bei der Wohnungs- und Jobsuche helfen.

Die Initiative „Schäpe hilft!“ hat sich aus dem Förderverein für die Rettung der Dorfkirche heraus gegründet. Seit mehreren Jahren verfolgen die christliche und konfessionslose Mitglieder dieses Ziel mit Elan und Kreativität: Turm, Dach und Fassaden des von Karl-Friedrich Schinkel entworfenen Gotteshauses konnten bereits mit Spenden- und Fördergeldern saniert werden. Die Flüchtlingshilfe ist indes zu einem weiteren großen Arbeitsfeld geworden. Im Oktober wurde ein Begegnungsfest veranstaltet, bei dem unter anderem syrische Spezialitäten zubereitet wurden und Einheimische und Syrer Fußball spielten. Im Gemeindehaus wurde auch eine Diashow über die zerstörte Heimat der Syrer gezeigt.

Doch wie passen Rinderzucht und Flüchtlingshilfe zusammen? „Unser Unternehmen ist in ganz Brandenburg und darüber hinaus tätig, und überall stößt man auf teilweise unsachlich bis aggressiv geführte Kontroversen zu diesem Thema“, erläutert Johanna Zießler. „Nicht zuletzt aufgrund unserer internationalen Tätigkeit – vorrangig in Osteuropa und Nordafrika – ist sich unsere Geschäftsführung dessen bewusst, dass unbegründete Vorbehalte gegenüber Menschen aus anderen Ländern alles andere als berechtigt sind.“

Die Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH ist 1991 gegründet worden und hat sich seither einen Namen als Dienstleister für Landwirte in ganz Brandenburg und weit darüber hinaus gemacht. Hier werden Bullen gezüchtet, deren Sperma für die künstliche Besamung aufbereitet und an Milchvieh- oder Fleischrinder-Betriebe geliefert wird. Immer wieder sorgen „Rekordbullen“ aus Groß Kreutz für Furore, weil sie über hervorragende Zuchteigenschaften verfügen und deren weibliche Nachkommen zum Beispiel die beste Milch liefern.

Foto: Michael Holstein und Hartwig Remy vom Förderverein mit Thomas Auert, Geschäftsführer der RBB GmbH sowie Schäpes Ortsvorsteher Axel Grüsner. Bildautor: RBB GmbH

Pressestelle der Stadt Beelitz